Von Slow Food und Fair Trade

Slow Food
Für Euch unterwegs auf der Messe

Vom 20. bis 23. April 2017 konnte man in Stuttgart die Slow Food und Fairtrade Messe in Stuttgart besuchen.

Außer der Möglichkeit, hier Produzenten und Anbieter einmal hautnah kennenzulernen, konnte man sich auch in persönlichen Gesprächen davon überzeugen, wieviel Herzblut die Anbieter in ihre Arbeit stecken.

Mit ein Grund, dieser Messe einen Besuch abzustatten.

Slow Food

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Fair Trade Zertifizierung

Fairer Handel

Fair TradeJeder Deutsche isst im Schnitt pro Jahr 11 kg Schokolade. Vollmilch, Zartbitter, Nussnougat,…
Kein Wunder: Schokolade ist ein süßer Genuss und wirkt, in Maßen genossen, positiv auf die Gesundheit. Denn er enthält Kakao, der im Rohzustand als Superfood gilt.Und auch verarbeitet ist er für seine gesundheitsfördernde Wirkung bekannt. Die enthaltenenFlavonole beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor und senken den Blutdruck. Je höher der Kakaoanteil in der Schokolade, desto gesünder ist sie.
Das gilt zumindest für den Konsumenten. Die Gesundheit des Kakaoproduzenten bleibt leider oftmals auf der Strecke. Und mit ihr auch gleich die wirtschaftliche Existenz. Jeder zweite Kakaoanbauer verdient nur 20 € pro Monat! Er zahlt den Preis für die Billigware in unseren Supermarktregalen.
Gerade mal 0,15% des in Deutschland verarbeiteten Kakaos stammen aus fairem Handel. „Fair Trade Zertifizierung“ weiterlesen

Bio Siegel

Bio SiegelEs gibt eine ganze Reihe von Siegeln, die Nachhaltigkeit versprechen, sie aber oftmals nur bedingt oder gar nicht halten.
Im Lebensmittelbereich sind dies zunächst einmal beispielsweise Siegel, wie „Unsere Heimat“ oder „Aus unserer Region“. Diese gaukeln dem Verbraucher Nachhaltigkeit in Form von regionaler Herkunft der Produkte vor. In Wirklichkeit stammen diese Produkte gar nicht aus der Region, sondern bestenfalls aus Deutschland.
Und auch Biomarken der Handelsketten und Discounter sind nur bedingt zu empfehlen. Sie sind zwar konventionellen Produkten vorzuziehen. Doch erfüllen sie gerade mal die Mindeststandards der EG-Öko-Verordnung. Und hinter ihnen steckt die industrialisierte Herstellungsweise mit dem Hintergrund „Masse statt Klasse“. Den Nachhaltigkeitsgedanken wird man bei „BioBio“, „Bio Wertkost“ oder wie sie noch alle heißen nicht wirklich finden. „Bio Siegel“ weiterlesen

Grüne Mode – wir haben die Wahl

Es ist nun mehr als zwei Jahre her, seit die Bilder einer eingestürzten Textilfabrik in Bangladesch um die Welt gingen. Über 1.100 Menschen verloren bei diesem Unglück ihr Leben und für ganz kurze Zeit offenbarten sich der Weltöffentlichkeit die teils katastrophalen Zustände in Textilfabriken konventioneller Modelabels. Und wie so oft in unserer schnelllebigen Zeit war das Thema nur kurz auf der Tagesordnung und somit in den Medien präsent, um schnell wieder anderem zu weichen.
Doch das Thema ist leider weiterhin aktuell. Es sind nicht nur untragbare Arbeits- und Sicherheitsbedingungen, denen Menschen in der Textilproduktion in Fabriken konventioneller Modehersteller ausgesetzt werden. Vor allem erhalten die Arbeiter nur wenig Lohn, bei vielen Arbeitsstunden und gesundheitlicher Belastung. „Grüne Mode – wir haben die Wahl“ weiterlesen

Mit Ökostromlabels zum qualitativen Ökostromtarif

Ökostromlabels  - Fotolia: by-studioDer Wunsch nach sauberer, moderner und erneuerbarer Energie wird in Deutschland immer stärker. Das zeigen auch die ansteigenden Kundenzahlen bei den vier größten deutschen Ökostromanbietern. Ein weiterer Grund für die steigende Beliebtheit von Ökostrom ist auch die Tatsache, dass er sicher ist und die Energiewende fördert. Auch der von der Bundesregierung angestrebte Atomausstieg soll damit beschleunigt werden. So sollen Reaktorkatastrophen wie in Fukushima hierzulande verhindert werden. Doch die alleinige Produktion von Ökostrom reicht nicht aus, um die Energiewende zu fördern. Es muss ein zusätzlicher Umweltnutzen entstehen. Anhand von Ökostromlabels soll die Wahl eines Ökostromtarifs mit Umweltnutzen erleichtert werden.
Was genau ist der Zusatznutzen für die Umwelt? „Mit Ökostromlabels zum qualitativen Ökostromtarif“ weiterlesen

Cradle to Cradle – Zertifizierung einzelner Produkte, aber auch ganze Produktionskreisläufe

Ein neuer Begriff hat sich in der Diskussion um Nachhaltigkeit etabliert – die Rede ist von „Cradle to Cradle“.

cradle to cradleIst es für auf Nachhaltigkeit achtende Menschen bereits ein Alltagswort, kennt die breite Masse das neue Phänomen nur sehr vereinzelt. Was steckt hinter der Bezeichnung und ist jede Zertifizierung gleich? Cradle to Cradle bedeutet wörtlich übersetzt „von der Wiege zur Wiege“ und meint, dass die Industrie ihre Abfälle nach dem Vorbild des Nährstoffzyklus der Natur wiederverwerten soll und in die Produktion neuer Waren einbindet. Statt der herkömmlichen Vorgehensweise – Rohmaterialien werden zu Produkten, die dann irgendwann auf Deponien landen – schließt sich der Kreis und den alten, gebrauchten Waren steht anstelle von Verrottung eine Wiederverwendung bevor. Das ganze beruht auf dem Nachhaltigkeits Prinzip. „Cradle to Cradle – Zertifizierung einzelner Produkte, aber auch ganze Produktionskreisläufe“ weiterlesen

Bio ≠ Bio über die Biosiegel

Wer denkt, dass alle Bio Produkte über einen Kamm geschoren werden können, täuscht sich gewaltig. Denn wie überall herrscht auch bei den Biosiegel (n) eine gewaltige Marktvielfalt.

JedesBiosiegel Biosiegel möchte durch seine Prinzipien möglichst viele Käufer ansprechen und sich zugleich von der Konkurrenz abheben.

Wenn man jetzt denkt, in diesem Bereich der Qualitätssicherung sollte eigentlich kein großer Spielraum vorhanden sein irrt sich erneut. „Bio ≠ Bio über die Biosiegel“ weiterlesen

Topinambur Das „Knollenmännchen“ zum Abendessen – Teil 2

Hier nun der zweite Teil des Knollenmännchens. Viel Spaß und Inspirationen wünsche ich!

Verwendung der Topinambur in der Küche

Die Knolle kann gebraten, gekocht, gedünstet und auch roh zubereitet werden. Das Schälen der dünnen Haut gestaltet sich an der verzweigten Erdfrucht recht schwierig und gleicht eher einer Schnitzarbeit. Deshalb wird sie häufig ungeschält, und nur mit einer Gemüsebürste gereinigt, verwendet. Im gekochten Zustand weist die Topinambur einen etwas erdigen Geschmack auf. Roh, beispielsweise gerieben, schmeckt sie eher neutral und frisch. Daher lässt sie sich sehr gut mit anderem Gemüse, wie z.B. Gurken, kombinieren. Auch in Verbindung mit Obstsorten, wie Orangen oder Bananen, ergibt die Knolle einen frischen und gesunden Salat. Weil Topinambur unter Sauerstoff, ähnlich der Kartoffel, oxidiert empfiehlt sich eine schnelle Zubereitung und Verwendung von Zitronensaft. Einige Menschen haben beim Verzehr größerer Mengen von Topinambur mit „Nebenwirkungen“  zu kämpfen. „Topinambur Das „Knollenmännchen“ zum Abendessen – Teil 2“ weiterlesen

Topinambur – Ein „Knollenmännchen“ zum Abendessen – Teil1

Viele alte, längst vergessen geglaubte, und außergewöhnliche Gemüsearten erleben derzeit ihre Renaissance. Heute stehen Verbraucher oft es ratlos vor den Gemüseauslagen der Supermärkte und Marktständen.

Beobachtungen haben gezeigt, dass Kunden wahrheitsgemäß zu den, Ihnen bekannten, Gemüsesorten greifen. Das liegt vorrangig am menschlichen Verhalten bewährte Dinge immer wieder zu verwenden. Aber auch die mangelnden Informationen an den Gemüseständen zu Dingen, wie Herkunft, Nutzen für den menschlichen Körper, und vor allem der Zubereitung, verhindern den Absatz alter Gemüsesorten und, somit die Verbreitung in deutschen Haushalten. Dabei haben diese Sorten, wie auch Topinambur, einen beachtlichen Nährwert und sind oft einfacher zu zubereiten als herkömmliches Gemüse. Durch die Biologische Anbauweise alter Sorten  beinhalten diese meist viel mehr Mineralien und Vitamine, welche dem Körper in gut verwertbarem Zustand zur Verfügung stehen. Somit ist eine optimale Versorgung mit den jeweiligen Inhaltsstoffen gesichert. „Topinambur – Ein „Knollenmännchen“ zum Abendessen – Teil1“ weiterlesen

Bio heißt nicht nur Bio Ernährung – Aktuelles von der Biofach

Biofach
Christiane, Evi und Luis für Euch unterwegs auf der Biofach …

Gestern waren wir auf der Biofach und haben uns ein bischen umgesehen, was es denn so Neues auf dem Biomarkt gibt.
Die Biofach ist die Weltleitmesse für Bioprodukte und jedes Jahr ist es wieder spanndend. Vieles haben wir gesehen und probiert. Es gab tolle Begegnungen und Gespräche.

Heute möchte ich Euch kurz meine Eindrücke und ein paar interessante Produkte vorstellen. Morgen wird unser Blogger Luis über seine Eindrücke berichten. Er ist zwanzig Jahre Jünger als ich und so hat er sicherlich auch ein ganz anderes „Auge“ auf das, was er gesehen und erlebt hat, als ich 😉

Ich bin keine Veganerin, aber Freunde von mir sind es und deshalb hatte ich für dieses Thema ein besonderes Auge und bin absolut fasziniert über die wachsende Vielfalt zum Thema vegan. Außerdem bin ich der Meinung, dass Bio nicht ausschließlich was mit dem Thema „Essen“ zu tun hat sondern durchaus auch eine Lebenseinstellung sein kann.

Muss Bio teuer sein? „Bio heißt nicht nur Bio Ernährung – Aktuelles von der Biofach“ weiterlesen