Die Natur sich selbst überlassen: das Konzept der “natürlichen Landwirtschaft” nach Masanobu Fukuoka


Landwirtschaft wird oft mit großen Maschinen und harter Arbeit in Verbindung gebracht. Dass es auch anders geht, zeigt der japanische Biologe, Landwirt und Philosoph Masanobu Fukuoka. Er vertritt die These, dass man in der Landwirtschaft mit weniger Arbeit und weniger Aufwand, bessere und gesündere Ergebnisse erzielen kann.   

Viele Jahrtausende lang ist die Natur ohne den Menschen ausgekommen und hat dabei Tiere, Pflanzen, Früchte und Blumen in Hülle und Fülle hervorgebracht. Warum also künstlich eingreifen, wenn in der Natur alles Wichtige ganz von allein wächst und gedeiht? So lautet im Kern die These Masanobu Fukuokas, die auch unter dem Begriff der “Nichts-Tun-Landwirtschaft” bekannt ist. „Die Natur sich selbst überlassen: das Konzept der “natürlichen Landwirtschaft” nach Masanobu Fukuoka“ weiterlesen

Moos – was die Ursachen sind und wie man es wieder los wird

MoosMoos ist eine der ältesten Pflanzen dieser Erde. Schon vor 450 Millionen Jahren existierte das kleine, grüne und niedrig-wachsende Gewächs. So klein wie es ist, umso größer ist seine Vermehrung. Nicht wie herkömmliche Pflanzen über Samen, sondern durch Sporen verbreitet sich das Moos und kann sich dabei größtenteils selbst befruchten. Und das in rasender Geschwindigkeit. Der Trick, sich dort anzusiedeln, wo andere Pflanzen keinen Lebensraum finden, funktioniert. Denn grundsätzlich ist Moos dort anzutreffen, wo nur wenig Pflanzen überhaupt eine Überlebenschance hätten. Trockenperioden machen dem kleinen Grün nichts. Das Moos wartet geduldig bis der erste Regen fällt und holt sich dort seine Nährstoffe, die es zum Überleben braucht. Anhaltende Nässe genießt das Moos dementsprechend, das ist bei einem Waldgang nach Regentagen gut zu beobachten. Seiner Überlebensstrategie ist es aber auch zu verdanken, dass wir dem kleinen Grünling an Hauswand, auf Gehwegen und auch auf dem Rasen nur schwer Herr werden.

Der Anfang ist entscheidend

Wer sein Gemäuer vor Moosbefall schützen will, sollte sich schon im Vorfeld davor schützen. „Moos – was die Ursachen sind und wie man es wieder los wird“ weiterlesen

Haustierhaltung tiergerecht

< ![CDATA[

Lieber guter Weihnachtsmann, ich wünsche mir zu Weihnachten von dir ein Meerschweinchen.
Haustierhaltung tiergerecht
Die „Sola“ seit 10 Jahren in Deutschland. Sie wurde in Mexiko zum Einschläfern gebracht, weil sie nicht ins Famileinkonzept,passte

So kann die Geschichte einer tierisch glücklichen Freundschaft beginnen. Es kann der Schritt sein, dass das Kind letztlich vom Weihnachtsmann ein Meerschweinchen bekommt und dadurch einen Bezug zum Tierschutz erhält. Dass es sich engagiert für das Wohl des eigenen Tieres ebenso wie für das Wohl der anderen Tiere. – Und schon ist ein neuer, kleiner Tierschützer geboren.

Haustiere sind etwas Schönes. Doch sollte sich der Weihnachtsmann zunächst mit der Weihnachtsfrau beratschlagen, sich informieren und prüfen, ehe er tatsächlich ein Meerschweinchen verschenkt…

Denn der nächste Sommerurlaub steht jetzt bald wieder vor der Tür. Und wer schaut dann in den zwei Wochen nach dem Meerschweinchen? Nun sind die Nager noch eher pflegeleichter Natur. Anders schaut es beispielsweise mit Hunden aus. Die landen dann, weil sie inzwischen ohnehin nerven und man sie im Urlaub eigentlich gar nicht gebrauchen kann, irgendwo an der Autobahnraststätte oder im besseren Fall wenigstens im Tierheim. „Haustierhaltung tiergerecht“ weiterlesen

Kleine Kräuter , großer Geschmack

Kürzlich wurde die Grillsaison eröffnet und der heimliche Star beim Essen war die selbst gemacht Kräuterbutter. Die war gespickt mit einer Auswahl der vielen frischen Kräuter, die wir selbst anbauen. Das macht Spaß, weil es wenig Arbeit macht, gut aussieht und vor allem lecker ist. Aber was ist zu beachten, wenn man seine Kräuter selber anbauen möchte?

KräuterKräuter mögen es sonnig
Suchen Sie sich einen sonnigen Platz im Garten oder auf dem Balkon. So wachsen Kräuter am besten und entwickeln vor allem ihre wertvollen Inhaltsstoffe, die sie später so schmackhaft werden lassen. Die Pralle Mittagssonne sollte vielleicht vermieden werden; aber mehrere Sonnenstunden am Tag mögen Kräuter ziemlich gern.

Für den Profi: Der richtige Boden machts
„Kleine Kräuter , großer Geschmack“ weiterlesen

Kompostierung – wenn aus Abfall Erde wird

Die Kompostierung ist eine wichtige Aufgabe und ein elementarer Bestandteil der Nachhaltigkeit.

Das natürliche Verfahren der Verrottung ist heutzutage, dank technischen Hilfsmitteln und einem optimierten Ablaufplan, perfektioniert worden. Das Ziel der Kompostierung ist der Abbau von organischen Substanzen und ihre Überführung in umweltfreundlichen Humus und zwar möglichst schnell und geruchsarm.Der gesamte Vorgang wird in drei große Teile untergliedert.Die Aufbereitung, den Rotteprozess und die Nachbehandlung.

Aufbereitungsphase

Zunächst wird in der Aufbereitungsphase der Abfall von Störstoffen getrennt und dann zerkleinert um die richtige Konsistenz für die nachfolgenden Schritte zu haben. Je nach Inputmaterial passiert dieser Vorgang unter Dach oder draußen im Freien. Durch die Mischung der unterschiedlichen Rohmaterialien wird für die Mikroorganismen ein günstiges Milieu erschaffen.

Der Rotteprozess

Wie auch die Aufbereitung kann auch der Rotteprozess im geschlossenen oder freien Raum erfolgen. Meistens wird jedoch die erste Phase der Verrottung unter Dach vollzogen. So kann man für eine optimale Belüftung und Abluftbehandlung garantieren, welche für die erste Phase sehr wichtig ist. Die darauffolgende Nachrotte kann zwischen sechs und zwölf Wochen andauern. Während dieser Phase wird der Kompost in regelmäßigen Abständen umgesetzt, d.h. spezielle Maschinen fahren durch oder über die Masse und wenden bzw. durchmischen sie. Die Belüftung wird somit verbessert und das Bewässern verschiedener Rottezonenermöglicht.

Die Nachbehandlung

In der letzten Phase der Kompostierung, der Nachbehandlung, geht es hauptsächlich um das Sieben des Humus um alles in einer einheitlichen Korngröße zu erhalten. Die jeweilige Korngröße unterscheidet sich vom späteren Gebrauch. Grobe Fraktionen gehen in den landwirtschaftlichen Bereich, wohingegen feine Komponenten in den privaten Haushalt zurückgeführt werden. Kompostierung ist also ein durch und durch nachhaltiger Prozess, der in unserer Gesellschaft leider viel zu oft vernachlässigt wird.

 

Neues vom Grünschreiber – Tiefe Wasser sterben still …

< ![CDATA[

Tiefe Wasser sterben still … Das Buch, um darin einzutauchen!
In den nächsten Tagen stellen wir Ihnen hier im Ökoblog die Geschichte vom kleinen Meerchen vor. Eine Kurzgeschichte, ein kleines Märchen über den Anfang der Evolution. Im letzten Abschnitt stellen Ihnen die Geschichte als pdf zum Download bereit.

Tiefe Wasser sterben Still
Tiefe Wasser sterben Still

Sind Sie auf der Suche nach einem Buch für den Sommer oder einfach schon für das nächste Wochenende, um darin mal so richtig schön abzutauchen? Sie möchten durch die Wasserwelten des Blauen Planeten reisen, unbekannte Ökosysteme entdecken, deren Schönheit und Wunder erleben? Und obendrein auch noch etwas Gutes tun?
Dann habe ich den ultimativen Buchtipp für Sie.

„ Tiefe Wasser sterben still … “

Eine Kondensationsreise durch die Wasserwelten des Blauen Planeten.

 

Und nun – Steigen Sie ein, in den Kondensationsexpress und erleben Sie Ihr „Blaues Wunder“!

„Neues vom Grünschreiber – Tiefe Wasser sterben still …“ weiterlesen

Das liebe Rindvieh – der neue Film von Bertram Verhaag am 17.11. im TV

„Das liebe Rindvieh“ von Bertram Verhaag, 45min
Erstausstrahlung: Sonntag, 17. November 2013, 19:00 auf BR

Jersey cow in grassDrei Milchbauern denken um und widersetzen sich dem, was ihnen gelehrt wurde. Ihre Kühe sollen ein artgerechtes, und vor allem behorntes Leben führen. Von dieser
Umstellung profitieren nicht nur die Kühe; auch den Bauern geht es mit der wiedergefundenen Naturverbundenheit besser.

„Lasst mich Bauer sein, früher war ich Zerstörer“ sagt Franz Josef Kögel und streichelt seine Kühe. „Früher hab ich Hochleistung von ihnen gefordert, sie das ganze Jahr in den Stall gesperrt, mit Kraftfutter und Medikamenten vollgestopft, sie enthornt – bis sie krank wurden.“ Franz Josef Kögel hat umgestellt – sich und seine Kühe: Täglicher Weidegang, nur Gras und Heu als Futter und keine Enthornung mehr. Sie geben zwar weniger Milch, sind aber gesund und leben länger. „Das liebe Rindvieh – der neue Film von Bertram Verhaag am 17.11. im TV“ weiterlesen

Lebens-Wert – Neues vom Grünschreiber

Lieber Leser; dieser Artikel ist bewußt (fast) nicht bebildert. Wir möchten das Schreckliche nicht auch noch in Bildern zeigen. Schlimm genug, dass das, was es heut beim Grünschreiber zu lesen gibt die REALITÄT IST:-( (die Redaktion)

******************************************************

Erschreckende Bilder erreichen uns aus dem Mittelmeer. Da begeben sich Menschen auf die Flucht, weil sie in ihrem Land nicht zwangsrekrutiert Menschen töten wollen. Weil sie in tiefer Armut leben und sich etwas Besseres erhoffen in dem Land, in dem Milch und Honig fließen. Dort, wo man Unmengen an Essbarem jeden Tag auf den Müll wirft. Dort wird man doch sicherlich noch etwas übrig haben für jene, die in ihrem Land alles verloren oder nie etwas besessen haben. Die Menschen ziehen unter lebensgefährlichen Bedingungen gen Norden in Richtung Mittelmeer, haben all ihr dürftiges Hab und Gut an Schleuserbanden gegeben, damit diese sie nach Europa bringen. Sie sitzen auf Booten, welche über Schleichwege die zunehmende Abschottung der ersten von der zweiten und dritten Welt umschiffen. Und dort geraten sie in Seenot. Fischer, die in Seenot geratene Flüchtlinge entdecken, müssen zunächst überlegen, ob sie sie denn überhaupt an Bord aufnehmen. – Machen sie sich doch gemäß Gesetzeslage schuldig an der illegalen Einwanderung. Und so ertrinken hunderte Menschen kurz vor dem Ziel. Männer, Frauen, Kinder… „Lebens-Wert – Neues vom Grünschreiber“ weiterlesen

Alles im Wandel… Neues vom Grünschreiber

Münzen
wenns ums Geld geht …

Die Welt steht am Abgrund – und wir laufen weiter. Wie der von Medien inszenierte Lemminglauf die Klippe runter. Klimaschutz war mal wichtig, dann lange Zeit nur noch eine Randnotiz und jetzt kommt er durch den UN-Klimabericht mal wieder in die Presse. Doch auf der Agenda der Politik steht er weit abgeschlagen hinter Themen, die dem Wohl der Menschen wirklich dienen. Das Wachstum der Wirtschaft zum Beispiel, steigende Aktienkurse und Profit. Dass es kein ewiges Wachstum geben kann, zeigt das Leben. Etwas, das extrem schnell wächst ist entweder zum Scheitern verurteilt, weil es irgendwann platzt, sich nicht mit immer mehr Energie versorgen kann. Oder aber es ist eine bösartige Geschwulst, die jenen Körper, den sie befällt, gänzlich aussaugt und dann auch mit ihm stirbt. Wachstumsblasen sind bereits geplatzt, Resultat waren Billionenverluste unter anderem im US-Immobilienmarkt und der Ruin vieler Menschen und Staaten. Und es scheint auch eine Krebsgeschwulst zu sein, was sich in die Menschheit und ihrer Umwelt eingenistet hat. Dieses Streben nach maßlosem Wachstum, nach Gewinn, nach Egoismus. Im Garten würde man ihn Geilwuchs nennen. Uns wird suggeriert, dass das Wachstum das Maß aller Dinge sei, dass es Arbeitsplätze sichern und neue schaffen werde. Doch aus den Arbeitsplätzen werden Niedriglohn-Jobs, von denen keiner leben kann. Oder aber sie werden früher oder später ins Ausland verlagert, wo man die Menschen mit Billigstlöhnen abspeisen kann. Gleichzeitig wird immer weiter rücksichtslos die Natur zerstört, ausgebeutet. Nun, da das Eis am Nordpol durch die Verbrennung von fossilen Stoffen und einer damit verbundenen Erwärmung der Erdatmosphäre schmilzt, kommt man nicht etwa auf die Idee, den Ausstoß zu verringern. Nein, mal will an jenen Stellen, an denen das Eis nun geschmolzen ist, nach neuem Erdöl bohren, um auch dieses zu verbrennen. „Alles im Wandel… Neues vom Grünschreiber“ weiterlesen