Fairer Handel: Was Fairtrade-Kaffee ausmacht

Fairtrade-KaffeeDie Welt spricht von mehr Umweltbewusstsein und nachhaltigem Verhalten. Der Verbraucher soll dabei zum Nachdenken und Handeln aufgerufen werden, wenn er mit seinem Einkaufswagen durch die Gänge des Supermarktes schlendert. Bio-Märkte schießen wie Pilze aus dem Boden, die Nachfrage nach gesunden unbehandelten Produkten und Lebensmitteln steigt. Ebenso steht das Fairtrade-Produkt immer häufiger dabei im Vordergrund. Der faire Handel, bei dem vom Saatgut bis hin zur Art und Weise der Produktion von A bis Z hinterfragt wird und es Pflanzen und auch Erntehelfern und Co. dabei so gut wie möglich ergehen soll und gleichzeitig ebenso auch so fair wie möglich behandelt werden sollten. Dies zeichnet diese Lebensmittel aus. Bei dem Produkt Kaffee besteht der faire Handel schon von Beginn an und wird seitdem sehr intensiv und gewissenhaft betreiben.

Familien und Bauern unter die Arme greifen

Die fairen Produkte, insbesondere beim Kaffee, bestehen zum größten Teil aus dem Erntegut etlicher Familien und Kleinbauern der jeweiligen Regionen. Sie sind die Produkthelfer und Erntehelfer, die nur kleine Parzellen Land besitzen und dort ihre Produkte anbauen können. Während die großen Unternehmen und Großbauern flächendeckend ihr Land bestellen und im großen Stil anbauen und vermarkten, sind es gerade die kleinen Familienbetriebe, die in den meisten Fällen jedes Jahr ums nackte Überleben kämpfen. Von ihren Erträgen müssen sie ihre Familien ernähren und sich gegenüber Großunternehmen durchsetzen und über Wasser halten können. Kein leichtes Unterfangen, wenn man die gigantischen Ausmaße der Getreidefelder oder Kaffeeplantagen der Großbauern sieht. Besonders in puncto Kaffee ist der faire Handel umso wichtiger, da es sich dabei um eine der am härtesten umkämpften Branche handelt. Fairtrade-Kaffee sowie generell mehr Infos zum Thema findet man auch hier.

Produktion und Transport

Der faire Handel unterstützt genau dort, wo Hilfe tatsächlich notwendig und überlebenswichtig ist. Kleine Familien, die von der Hand in den Mund leben und deren winzigen Ernteeinkünfte dennoch Großes bewirken und eine Familie bei guter Ernte das ganze Jahr hindurch ernähren können, sind die Zielgruppe beim fairen Handel. Sie gilt es mit der Abnahme ihrer Ernten zu fördern. Da im Zuge der Wirtschaftlichkeit heutzutage immer mehr auf Quantität anstatt Qualität geachtet wird, ist Fairtrade ein eher ganzheitliches Konzept, welches insbesondere eben Kleinbauern hilft, sich selbst aus dieser Schlinge befreien zu können. Für den Verbraucher, die ein nachhaltiges Verhalten und umweltbewusstes bevorzugen, stellt sich Fairtrade-Kaffee als eine sehr gute Alternative zu herkömmlichen Produkte dar. Das Gute an Fairtrade-Kaffee ist, dass vom Saatgut angefangen, bis hin zum Produktionsweg alles physisch zurückverfolgbar ist. Der Kaffee entstammt grundsätzlich einer Fairtrade-Kooperative. Die Kaffeebohnen selbst, wie auch der Warengewinn und der gesamte Geldfluss nebst Lieferketten unterliegen strengen Reglements und sind völlig losgelöst und unabhängig von anderen Kooperativen. Die Produkte werden zudem ausschließlich separat strengstens kontrolliert.

Fairtrade kommt an

In Deutschland sind etwa 350 Fairtrade-Kaffeeprodukte allein im freien Handel unterwegs. Bio- und Weltläden, sowie Supermärkte und auch in Drogerien und bei Discountern. Mittlerweile gibt es unzählige Cafés und Kaffeehausketten, sowie Bäckereien und Hotelbetriebe und Co., die Fairtrade-Kaffees in ihrem Sortiment anbieten.

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