Heizkosten sparen und Umwelt schonen

Heizkosten sparen
Bild: RainerSturm / pixelio.de

Nun sind wir mitten drin in der kalten Jahreszeit und damit wir es in den eigenen vier Wänden schön gemütlich haben, wird die Heizung aufgedreht. Das schafft zum einen wohlige Wärme, ist zum anderen aber ein echter Energiefresser. Rund 70 Prozent des Energieverbrauchs von Wohnungen wird für die Heizung ausgegeben und nicht für Elektrogeräte. Wer nun ein paar Tipps berücksichtigt, kann hier schnell einiges an Energie einsparen, zu einem guten Raumklima beitragen und dabei auch noch den eigenen Geldbeutel schonen.

Am wichtigsten: Auf die richtige Raumtemperatur kommt es an. Im Bad ist es mit rund 23 Grad wärmer als in Wohnräumen (20 Grad). Noch kühler passt es in der Küche mit 18 Grad und im Schlafzimmer mit 16 Grad. Wem das zu kühl ist, der kann in den meisten Räumen die Temperatur auch um ein oder zwei Grad nach oben drehen, sollte aber bedenken: Mit jedem zusätzlichen Grad an Raumtemperatur steigt der Energieverbrauch um rund fünf Prozent.

Um weitere Energie zu sparen, sollte man die Heizung nie ganz herunter drehen, da ansonsten der Raum auskühlt und erst mit einem energetischen Kraftakt aufgewärmt werden muss. Besser ist es also, die Heizung auf geringer Stufe laufen zu lassen, auch, wenn man gerade nicht zu Hause ist. Türen und Fenster sollten dabei geschlossen bleiben. Vorhänge vor alten Fenstern und geschlossene Jalousien in der Nacht helfen zusätzlich, dass die Wärme den Raum nicht verlässt.

Auch Lüften ist ein Thema. Ein Fenster auf Kipp kühlt die Wände aus, ohne für frische Luft zu sorgen: Besser: Stoßlüften, die frische Luft herein lassen, ohne allzu viel Wärme im Raum zu verlieren. Ganz wichtig: Die Heizung entlüften. Spätestens, wenn sie beginnt zu gluckern, sollte man die Luft aus dem Heizsystem heraus lassen, um schnell und einfach Energie zu sparen ohne auf warme Räume verzichten zu müssen.

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