Neues vom Grünschreiber – Tiefe Wasser sterben still …

Tiefe Wasser sterben still … Das Buch, um darin einzutauchen! In den nächsten Tagen stellen wir Ihnen hier im Ökoblog die Geschichte vom kleinen Meerchen vor. Eine Kurzgeschichte, ein kleines Märchen über den Anfang der Evolution. Im letzten Abschnitt stellen Ihnen die Geschichte als pdf zum Download bereit. [caption id="attachment_1864" align="alignleft" width="210"]Tiefe Wasser sterben Still Tiefe Wasser sterben Still[/caption]

Sind Sie auf der Suche nach einem Buch für den Sommer oder einfach schon für das nächste Wochenende, um darin mal so richtig schön abzutauchen? Sie möchten durch die Wasserwelten des Blauen Planeten reisen, unbekannte Ökosysteme entdecken, deren Schönheit und Wunder erleben? Und obendrein auch noch etwas Gutes tun? Dann habe ich den ultimativen Buchtipp für Sie.

„ Tiefe Wasser sterben still … “

Eine Kondensationsreise durch die Wasserwelten des Blauen Planeten.  

Und nun – Steigen Sie ein, in den Kondensationsexpress und erleben Sie Ihr „Blaues Wunder“!

Alles beginnt in einem Gebirgsbach mit einem Schneefloh,

Tiefe Wasser sterben stillmündet in den Bodensee, von dort aus geht die Reise in den Rhein. Über den Kondensations-Express regnen wir in einem Teich nieder, reisen weiter in eines der letzten Moorgebiete Deutschlands, landen im Spreewald und statten der Ostsee einen Besuch ab. Wir entdecken dabei das Brutverhalten des Dreistachligen Stichlings, stoßen auf eine gefährliche Giftspinne mitten in Deutschland, treffen auf Raubinsekten und jagende Schweinswale in der Ostsee. Weiter führt uns unsere Reise in die Nordsee, wo wir unter anderem die Ostfriesischen Inseln und das Wattenmeer erkunden, nachfolgend besuchen wir die Kaltwasserkorallen vor Norwegen. Es geht weiter in die Themse, die ganz besonders exotisch anmutende Tiere beherbergt. – Seepferdchen! SONY DSCDann geht es weiter in südlichere Gefilde, das Mittelmeer, wo uns unter anderem Delfine ein Stück weit einen Einblick in ihr Leben gewähren. Schließlich lassen wir uns treiben, hin zum Golfstrom. Wir folgen ihm, entdecken auf unserem Weg über den „Großen Teich“ Meeresschildkröten und andere Exoten. Auch die Karibik hat an Bewohnern einiges zu bieten. Fische, die mit rasiermesserscharfen Knochenstacheln Gegner schwer verletzen und in die Flucht schlagen können. Auch Haie kreuzen unseren Weg… Es geht weiter in Richtung Südamerika, wir erkunden das Amazonasbecken mit seinen unglaublich vielfältigen Bewohnern. Da ist der Färberfrosch, der seinen Nachwuchs tatsächlich in den Blattkelchen der Bromelien in Schwindel erregenden Höhen ablegt. Da ist der große Verwandte des bei und bekannten Meerschweinchens – ein Wasserschwein – das auch auf der Speisekarte der Anakonda steht. Exotische Pflanzen, bizarre Insekten, verblüffende Symbiosen zwischen Vögeln und Säugetieren, eine unglaubliche Vielfalt… Weiter geht es in die Anden. Dort besuchen wir die hoch oben lebenden Echsen und Vogelarten, die sich an die teils extremen Klimabedingungen angepasst haben. – Nicht zuletzt auch dank der vorhandenen Thermalquellen, durch die das Leben hier oben erst möglich ist. Wir erkunden ein Stück weit den Pazifik, besuchen die Region rund um Australien, entdecken Spezialisten, wie den Schlammspringer, der sich auf die Lebensbedingungen in den Mangrovenwäldern perfekt eingestellt hat. Schließlich erkunden wir noch die polaren Regionen in Arktis und Antarktis. Hierbei wird offenbar, welchen Extremen das Leben dort trotzt und welche Schönheit es zugleich zu bieten hat. Riesige Meeressäuger sind abhängig von winzig kleinen Meerestieren. Bartenwale leben nicht etwa davon, große Fische zu jagen, sondern filtern Plankton und Krill aus den Fluten. Wir besuchen die Pinguine und zollen ihnen Respekt, halten sie doch auch noch bei -60°C und eisigem Wind die Stellung im Ewigen Eis. Letztlich besuchen wir auch noch das Okawango-Delta in Afrika, wo Leberwurstbäume wachsen, Elefanten und Nilpferde wie alle anderen Lebewesen dieser Welt eines benötigen: Wasser. Die Reise endet schließlich auf Island, einer Vulkaninsel inmitten des Atlantiks. In den blubbernden Schloten der thermalen Quellen existieren selbst in fast kochendem Wasser Bakterien. Und vielleicht findet hier schon Bildung neuen Lebens aus den Grundelementen statt, aus denen bereits schon einmal das Leben entstanden ist. Anschließend informiert das Buch über die wichtigsten Bedrohungslagen, denen die zuvor entdeckten Wunder leider heutzutage ausgesetzt sind. Und natürlich gibt es auch viele Tipps, wie jeder Einzelne etwas gegen die Zerstörung der Wasserwelten tun kann. Auf über 300 Buchseiten sind also Spannung, Information und Unterhaltung zu finden. Es ist eben ein Buch, um einfach darin abzutauchen… Kurz zur Entstehung Im Jahre 2007 keimte in mir bei einem Urlaub in Dagebüll an der Nordsee die Idee auf, meine Liebe zur Natur mit meiner Leidenschaft zum Schreiben zu kombinieren. Am Anfang stand das Meerchen – eine kreative, unterhaltsame und zugleich faktenbasierte Kurzgeschichte über die Entstehung des Lebens auf der Welt. Daran sollte sich eine Reise rund um den Globus und durch verschiedenste Ökosysteme anschließen. Zudem erschien es mir wichtig, einige Wort- und Bildkünstler aus unterschiedlichen Ländern und mit unterschiedlichen Hintergründen „mit im Boot“ zu haben. Eine umfangreiche Recherchearbeit stand mir bevor, die über zwei Jahre in Anspruch nahm. Ich kontaktierte die Stiftung Artenschutz mit der Bitte um ein wenig fachliche Unterstützung, wandte mich an Buchverlage mit der Bitte, einige Fakten aus mir vorliegenden Fachbüchern verwenden zu dürfen. Parallel dazu suchte ich über diverse Literatur-Plattformen nach Künstlern, die gerne ihr Wort für die Wasserwelten erheben wollten. Und ich fand einige. Über dreißig Personen erklärten sich bereit, mit ihren Werken zum Buch beizutragen. Kurzgeschichten, Lyrik, Fotografien und Zeichnungen sollten die Rundreise rund um den Globus auflockern und ergänzen. Die Künstler stammten vorwiegend aus Deutschland, vertreten sind jedoch auch Menschen aus Österreich, Luxemburg und sogar Indonesien. Entstanden ist aus jener Idee schließlich eine spannende, informative und unterhaltsame Rundreise, durchsetzt mit Wort- und Bildbeiträgen eben jener Künstler. Steigen Sie doch auch ein in den Kondensationsexpress und erleben Sie Ihr „Blaues Wunder“! Nähere Informationen zu „Tiefe Wasser sterben still…“ finden Sie unter www.aktion-artenschutz.de, wo das Buch auch zu beziehen ist. Es kostet 15,80 €, wobei der gesamte Verkaufserlös der Stiftung Artenschutz gespendet wird. Erschienen ist es unter der ISBN 978-3-86991-473-2 im MV-Verlag in der Edition Octopus.