Ökostrom oder nicht? – 10 Stromspartipps

TIPP 1
Einfach mal abschalten – und zwar richtig! Denn obwohl sie scheinbar ausgeschaltet sind, verbrauchen viele Elektrogeräte im Stand-by-Betrieb weiter Strom. Auch Ladegeräte von Handys
oder Laptops sind heimliche Stromfresser. Deshalb empfehlen wir bei Nichtgebrauch immer den Netzstecker zu ziehen! Bei Geräten, die über keinen Aus-Schalter verfügen, nutzen Sie am besten eine
ausschaltbare Steckerleiste. Muss das Gerät (zum Beispiel ein Faxgerät) permanent in Bereitschaft sein, hilft ein Power-Safer. Dieser wird einfach zwischen die Steckdose und das Endgerät geschaltet – und schon ist der Stromverbrauch reduziert, ohne die Bereitschaft des Geräts einzuschränken.

TIPP 2

Mit LED-Lampen lässt sich viel Strom sparen. Während eine herkömmliche Glühbirne rund 1.000 Stunden brennt, schafft eine LED-Lampe rund 25.000 Stunden! Ferner gibt sie wenig Wärme, keine IR- oder UV-Strahlung ab und enthält kein Quecksilber, das in Energiesparlampen vorkommt. Kaufen Sie möglichst Lampen der Energieeffizienzklasse A. Dann ist der Kaufpreis durch den geringen Stromverbrauch in wenigen Jahren wieder eingespart.

TIPP 3

Wussten Sie, dass Laptops viel weniger Strom verbrauchen als PCs, und dass Flachbildschirme bei gleicher Größe deutlich energiesparender sind als Röhrenbildschirme? Für alle Rechner gilt eines gleichermaßen:
Nutzen Sie das Energiesparmanagement Ihres Computers (zum Beispiel unter „Systemsteuerung“, „Energieoptionen“) und legen Sie fest, nach wie vielen Minuten sich Bildschirm und Rechner ohne Arbeitsimpuls von allein abschalten. Ist der Monitor anstelle eines Bildschirmschoners schwarz, verbraucht er weniger Strom.

TIPP 4

Ein Kochwaschgang frisst siebenmal mehr Strom als 30-Grad-Wäsche und das Doppelte eines 60-Grad-Waschgangs. Die Waschwirkung der Waschmittel ist inzwischen so gut, dass normal verschmutzte Wäsche auch bei 60 Grad sauber wird. Für das Bunte reichen in der Regel 30 bis 40 Grad vollkommen aus.
Sie sparen im Gegensatz zur Kochwäsche 50 Prozent an Energie und schonen dazu noch die Kleidung. Auch eine Vorwäsche ist oftmals überflüssig.

TIPP 5

Auch wenn es laut ist und die Waschmaschine abzuheben droht: Kräftiges Schleudern mit hoher Drehzahl macht den Wäschetrockner fast überflüssig. Schauen Sie bei Ihrer Waschmaschine nach, ob sie auf ihrem EU-Label mit der Stufe A für die Schleuderwirkung gekennzeichnet ist. Ist dies nicht der Fall, ist das Trocknen im Freien noch immer die beste Alternative: Keine einzige Kilowattstunde wird verbraucht und die Kosten liegen naturgemäß bei Null.

TIPP 6

Oft ist weniger mehr. Kleingeräte wie Toaster sind wesentlich energiesparender als große Haushaltsgeräte. Daher: Backen Sie Brötchen lieber auf dem Toaster auf statt im Backofen. Ebenso benötigt ein Wasserkocher rund 40 Prozent weniger Strom als das Wasserkochen auf dem Elektroherd. Bevor Sie jedoch neue Geräte kaufen, die in der Herstellung wiederum Energie und Ressourcen verbrauchen, nutzen Sie lieber Ihre vorhandenen Geräte optimal!

TIPP 7

Beim Kochen können Sie bis zu 25 Prozent Energie sparen, wenn Sie den Deckel auf dem Topf lassen. Der Topf sollte genau der Herdplattengröße entsprechen und eben auf der Herdplatte aufliegen. Ist der Durchmesser des Topfs nur drei Zentimeter kleiner als die Kochplatte, gehen rund 30 Prozent der Energie verloren. Unebene oder verbeulte Topfböden verlängern die Kochzeit um bis zu 40 Prozent. Und beim Backen? Sparen Sie ohne Vorheizen bis zu 20 Prozent Energie!

TIPP 8

Wer macht schon gerne den Abwasch? Eine praktische und zugleich umweltschonende Alternative ist die Geschirrspülmaschine. Achten Sie beim Kauf auf den Wasserverbrauch der Maschine (12 bis 14 Liter pro Ladung). Eine moderne Spülmaschine verbraucht 50 bis 80 Prozent weniger Energie und Wasser als das lästige Spülen per Hand. Wichtig: Installieren Sie möglichst einen Warmwasseranschluss für Ihre Spülmaschine, da sie sonst etwa 80 Prozent ihres Strombedarfs zum Aufheizen des Wassers verbraucht.

TIPP 9

Ihr Kühlschrank sollte auf 7 Grad Celsius eingestellt sein und an einem möglichst kühlen Platz stehen, also nicht neben dem Herd, der Heizung oder der Spülmaschine. Achten Sie darauf, dass die Eisschicht nicht dicker als ein Zentimeter wird sowie auf ein freies und sauberes Lüftungsgitter. Erhitzte Speisen sollten Sie erst in den Kühlschrank stellen, wenn sie bereits abgekühlt sind.

TIPP 10

Mit Hilfe von Strommessgeräten können Sie Stromfresser gezielt aufspüren. Sie sind überall einsetzbar, wo ein Gerät mittels Stecker an eine Steckdose angeschlossen wird, und zeigen Ihnen auf einen Blick den Stromverbrauch des Geräts und die entsprechenden Kosten. Einfache Strommessgeräte sind schon für rund 15 Euro erhältlich.

Diese Infos sind bereitgestellt von www.naturstrom.de

TIPP 11
Natürlich sind wir rein von dem, woröber wir schreiben, Ökostrom Fans 😉 ist doch klar. Den richtigen Stromanbieter zu finden ist die Sache eines Jeden. Da möchten wir uns auch gar nicht einmischen, denn Meinung gibt es ungefähr eine Million warum wer keinen Ökostrom anbietet im Vergleich zu … Ein paar Tipps zum Wechsel bekommt man auf jeden Fall immer auf den Seiten der verschiedensten Anbieter. Dann ist es nur noch eine Sache der Eigenverantwortung, wo ich meinen (hoffentlich) Ökostrom buche und welche Möglichkeiten der Kosteneinsparung ich die für die Richtige halte.

und auch …

5 Gedanken zu „Ökostrom oder nicht? – 10 Stromspartipps

  1. Guter Artikel! Neben Naturstrom ist auch der Ökostromanbieter Enspire Energie http://www.enspire-energie.de sehr empfehlenswert. Bei Enspire erhält man bundesweit 100 Prozent Ökostrom aus deutscher Wasserkraft. Der Anbieter trägt zudem das Grüner Strom Label Gold und investiert wie Naturstrom in den Ausbau erneuerbarer Energien.

  2. Versuchen auch mehr und mehr Strom zu sparen. Doch die Energiesparlampen kann man nach einem Jahr direkt in die tonne werfen. Die gute alte Glühlampe hat bei uns 10 Jahre gehalten. Jetzt kauft man schön jedes Jahr neue Sparlampen für den dreifachen Preis 🙁 Wenigstens lässt der Wechsel des Stromanbieters ein paar Euros wieder in unserer Tasche. Eprimo sowie Grünwelt haben relativ günstige Ökostrom-Tarife (http://www.stromvergleich-berlin.com/oekostrom-berlin.html)

    1. Hallo Frank,
      leider habe ich ähnliche Erfahrungen auch schon ab und zu gemacht. Jetzt bin ich einfach gespannt, wie lange meine LED Lampen halten, die ja das non plus ultra sein sollen.

  3. Sollte es nicht eigentlich so sein, dass die regulatorischen Institutionen in Deutschland Öko-Strom nicht teurer, sondern fördern sollten.
    Aktuell besteht leider noch die Situation dass die Menschen noch nicht den großen Nutzen in nachhaltigen Produkten sehen – leider. Zum Thema LED Lampe kann ich mich bedingt anschließen. Ich habe aktuell zwei im Flur hängen, die mittlerweile seit knapp zwei Jahren brennen wie eh und je….
    Ich hoffe, dass Bewusstsein kommt bei den Menschen und dass der Öko Strom für Jedermann erschwinglich wird.
    Grüße,
    AH23

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