Leitfaden zum Gesundheitstourismus

Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern veröffentlichte vor kurzem einen interessanten Leitfaden für alle Unternehmen, die im Bereich der Gesundheitstouristik, Kur- und Erholungsorten und als Dienstleister in der Gesundheitswirtschaft mit nachhaltigen, ökologisch hochwertigen und abwechslungsreiche Gesundheitsangeboten tätig sind. Der Leitfaden soll diesen Unternehmen unter anderem als Unterstützung bei der eigenen Angebotsgestaltung und Vermarktung dienen. Hierzu werden im Ratgeber Fragen zur Zielgruppe, den strukturellen Anforderungen, der Marktbearbeitung, dem Qualitätsmanagement, Rechts- und Haftungsfragen sowie Förderungen dargestellt. Zusätzlich gibt der Leitfaden praktische Tipps, Expertenmeinungen und Checklisten.

 

Praxisleitfaden Gesundheitstourismus
Praxisleitfaden Gesundheitstourismus

 

Der Ratgeber ist kostenfrei zum Download als .pdf auf der Seite des Tourismusverbandes Mecklenburg Vorpommern erhältlich.

 

Ein ökologisches Zeichen an das gesamte Bundesgebiet

Herausgegeben wurde der Leitfaden vom Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern unter der Leitung des Tourismusverbandes des Landes, das Baltic College Schwerin, die BioCon Valley GmbH und dem Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern.

Damit zeigt das Land Mecklenburg Vorpommern reges Engagement für die Branche ökologisch agierender Wirtschaftsunternehmen im Tourismus. Unserer Meinung nach das richtige Zeichen für das gesamte Bundesgebiet sich mit dieser Thematik näher auseinander zu setzen!

 

Einmalig in Deutschland: Bio-Mensa „U-Boot“ der TU Dresden

U-Boot Bio-Mensa in DresdenDie ehemalige Cafeteria „U-Boot“ im Gerhard-Potthoff-Bau in der Technischen Universität Dresden wird durch das Studentenwerk Dresden neu belebt. Seit Juni 2012 haben Dresdner Studenten die Möglichkeit in der ersten Bio-Mensa in Deutschland sich mit ökologischen Gerichten für die Vorlesungen zu stärken. Das Angebot der Mensa ist reichlich und bietet neben fertigen Tellergerichten, Suppen und Salaten auch vegetarische Speisen. Ebenso wird weiterhin ein Cafeteria-Sortiment mit Kaffeespezialitäten, Kuchen und Gebäck und Getränken angeboten. Die Speisekarte richtet sich dabei nach saisonaler und regionaler Verfügbarkeit von Bioprodukten.

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And the winner is … Karma Konsum Award

Karma Konsum Award – sportlich und innovativ

Wie bereits im letzten Blogbeitrag berichtet, fand am 31. Mai 2012 in Frankfurt am Main die Verleihung des diesjährigen Karma Konsum Awards statt. Nominiert waren unter anderem comake shoes (http://comake.de), welche ökologische Bausätze für individuelle Schuhe anbieten sowie mundraub (http://mundraub.org). Letztere haben wir bereits in unserem letzten Blogbeitrag näher vorgestellt.

Yoga Mob und nachhaltiges Discovergnügen

Vor der eigentlichen Verleihung zeigte sich der diesjährige Karma Konsum Kongress sportlich und gab Impulse für ein bewussteres Leben unter anderem mit einer öffentlichen Gruppen Yogastunde mit ca. 100 Teilnehmern und einer Fahrradtour durch die Stadt. Zusätzlich bot der Kongress als musikalisches Event Beschallung durch die „Organic Disco“, welche sich durch minimalen Energieverbrauch auszeichnete. Dieser wurde durch einige Besucher ermöglicht, welche für den Betrieb des Mischpults und der Plattenteller in die Pedale traten. Diese Aktionen dienten nicht nur der Unterhaltung der Besucher sondern sollen ein Zeichen setzen und zeigen, dass es auch anders funktioniert.

…and the Winner is…

Den mit rund 30 000 Euro dotierten Preis wurde an das Unternehmen mundraub verliehen. Dieser Preis beinhaltet ein Anzeigenvolumen in Höhe von 10.000,- Euro in der taz sowie 10.000,- Euro in der Schrot & Korn, eine Gründungsberatung durch Kompass – Zentrum für Existenzgründungen sowie 90 Min. persönliche oder telefonische Coaching- und/oder Netzwerkberatung durch die Jury-Mitglieder. Mit diesem Preis sollte es für das Unternehmen möglich sein Ihr Projekt effektiv zu bewerben.

Der Karma Konsum Award war also wahrlich ein gelungenes Event ganz im Zeichen Bio, Nachhaltigkeit und ökologisch wertvoller Ideen, die verdeutlichen, dass uns die Natur so viel mehr zu bieten hat.

Quellen:
http://www.karmakonsum.de
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/frankfurt/karmakonsum-bedeutet-genuss-ohne-reue_rmn01.c.9889011.de.html
http://www.muenchen-querbeet.de/politik-gesellschaft-trends/comake-shoes-schuhe-selber-schustern-karmakonsum-gruender-award

Ökoblog-Stromspartipps: Strom sparen geht alle an …

… ist nachhaltig nicht nur für die Natur sondern auch für unseren Geldbeutel:
deshalb haben wir Stromspartipps von dem Ökostromanbieter Naturstrom, von dem auch BioBranchenbuch.info seinen Strom bezieht, auf unseren Seiten veröffentlicht.

Wir wünschen allen Lesern viel Spass beim Strom- und Geld sparen.

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Was ist KarmaKonsum?

Kostenlos & Ökologisch: Bio-Früchte in Deutschland

Nicht jeder verfügt über einen eigenen Garten um selbst Äpfel, Birnen und Pflaumen anzubauen. Den meisten bleibt daher nur der Weg in den Discounter um die Ecke um sich mit den vitaminreichen Lebensmitteln einzudecken. So investieren wir tagtäglich Geld in ausgewogene Ernährung und zur Erhaltung unserer Gesundheit. Das muss nicht sein.

Freie Früchte für freie Bürger

Dabei existieren in Deutschland viele öffentliche Flächen, deren Früchte bei Erntezeit keine Verwendung finden. Über das Online-Portal Mundraub (www.mundraub.org) werden diese Flächen online aufgezeigt. Doch damit nicht genug! Gemeinsam mit Projektpartnern plant das Unternehmen bestehende Ausgleichsflächen zu begrünen und solche Gemeingüter anzubauen. Für diese Geschäftsidee wurde das Unternehmen für den KarmaKonsum Gründer-Award nomiert, welcher am 31.05.2012 in Frankfurt am Main im Rahmen der Karma Konsum Konferenz (http://www.karmakonsum.de) vergeben wird.

KarmaKonsum Gründer-Award belohnt ökologisch-soziale Konzepte

Der Preis wurde erstmalig 2009 vergeben und fördert öko-sozialen Unternehmensgründungen. Der Award soll den Gründern eine fundierte Förderung bieten, als Forum dienen und zur Pflege und zum Aufbau von neuen Branchenkontakten genutzt werden.

Oekoblog.info hält euch auf dem Laufenden und wird von dem Gewinner 2012 des KarmaKonsum Gründer-Awards und dem Projektfortschritt der kostenlosen Biofrüchte in Deutschland berichten.

Quellen:
http://www.karmakonsum.de
http://www.mundraub.org

TOLLWOOD – beispielhaftes Ökofest aktuell wieder in München

Bereits seit 1988 eröffnet das Sommertollwood Festiaval in München seine Pforten für tausende Besucher aus aller Welt. Kurz danach im Jahre 1991 kam das beliebte Wintertollwood dazu.

Von Anbeginn ist das Festival darauf ausgerichtet, Spiegelbild einer multikulturellen Gesellschaft zu sein, deswegen sind Toleranz, Internationalität und Offenheit die Grundpfeiler eines jeden Festivals. Das zeigt sich auf allen Ebenen, in der kulturellen Programmatik ebenso wie bei der Struktur des Marktes und der Auswahl der gastronomischen Angebote.

Das Tollwood Festival bietet Kultur für alle. Das bedeutet, dass mehr als 70 Prozent aller kulturellen Veranstaltungen ohne Eintritt sind und die großen Theater- und Konzertveranstaltungen weit unter dem ortsüblichen Preisniveau angeboten werden.

Tollwood ist von Beginn an Forum für Ökologieund Umweltbewusstsein. Es dient zum einen als Plattform für wichtige Themen aus diesem Bereich und versteht sich zum anderen als Impulsgeber für ökologische Projekte. Dazu gehören die Bio-Zertifizierung der Festivalgastronomie, die Aktion „Bio für Kinder“, das Engagement für einen gesünderen Mobilfunk und beispielgebendes Verhalten beim CO2-Ausstoß.

Derzeit findet das Tollwood wieder auf dem Wies´n Gelände statt und präsentiert sich in diesem Jahr unter dem Motto »Aufgetischt« – und  serviert  sinnliche Akrobatik mit dem Varieté »Cantina«: das Leben und Treiben einer Artistentruppe, ein prickelndes Vergnügen im »Chapiteau«.

Vorbei schauen lohnt sich: www.tollwood.de

Foto: Bernd Wackersbauer

Bio-Gewinnspiel

unter dem Motto ”Gewinn ein Stück Lebensqualität”  verlost das ÖkoBranchenbuch ab sofort bis zum Ende des Jahres 2012 monatlich 2 Gewinne, Gutscheine oder Präsente im Wert von 25 € sowie 2 mal jährlich einen Reisegutschein der Biohotels im Wert von 250 €.

Teilnehmen kann jeder, der diesen Artikel hier liest. Wer sich einmal registriert hat, nimmt an jeder Auslosung wieder mit Teil. Tragen Sie sich hier ein und nehmen Sie am Gewinnspiel teil …

 

Sind wir am „End of the line“? – Stell Dir eine Welt ohne Fisch vor…

The end of the line, dieser Film ist eine Reportage über den Umgang mit dem Fischfang in unserer Welt. Beeindruckend, anschaulich und sehr gut recherchiert stellt der Autor dar wie die Fischereiindustrie die Meere geradezu leer saugt. Mit riesen Fangnetzen, so kleinmaschig, dass Nichts übrig bleibt, um sich fortzupflanzen, wie politische Entscheidungen über das Weiterbestehen einer Art entscheiden, die den marktmanipulativen Intressen eines Großkonzerns zum Opfer fällt.

End of the line: Fischleere Ozeane durch unverantwortlichen Konsum

Die Vorstellung, dass Ende der 30iger Jahres dieses Jahrhunderts fischleere Ozeane vor uns liegen, bevölkert vielleicht mit Quallen…
Dass Menschen, die heute vom Fisch leben, hungern müssen, dass die bunte Unterwasserwelt verschwunden sein wird, treibt mir eine Gänsehaut nach der Anderen den Körper herunter …

Aber der Autor zeigt nur die Schwachstellen auf, er geht so weit Lösungsvorschläge anzubieten. Und auch hier geht es wieder um verantwortlichen Konsum.

Mehr Informationen unter www.endoftheline.com

Es geht um BIO & Nachhaltigkeit – UND – es geht um unsere Lebensqualität

Es geht um BIO – nicht als Form sich zu ernähren, sondern als Lebenseinstellung.
Um Verantwortung – für sein eigenes Handeln und seinen eigenen Verbrauch.

Wie oft höre ich Jemanden sagen, ich allein kann doch nichts bewegen. Ich bin doch nur ein kleines Zahnrad in diesem großen Getriebe.

Ja – das stimmt, aber wenn auch ein Zahnrad nicht alle Zähne vollständig hat, dann wird es viel schneller kaputt gehen.

Jeder kann durch sein eigenes Verhalten die Welt verändern. Und zwar so … mehr lesen