Altes neu entdeckt: Das Gute aus der Natur

SanddornImmer öfter machen sich die Menschen heutzutage wieder Gedanken über ihre Ernährung. Wenn lange Zeit nur der Genuss und die schnelle Verfügbarkeit von irgendwelcher Nahrung im Vordergrund stand, sind doch viele heute zum Glück darauf bedacht, sich ausgewogener und gesünder zu ernähren. Dazu werden immer wieder neue Nahrungsmittel entdeckt, die uns Menschen in unterschiedlicher Form gut tun könnten und es werden auch neue Erkenntnisse über bekannte Nahrungsmittel erworben, die es einem dann ermöglichen zu entscheiden, ob man von etwas lieber weniger oder sogar mehr essen sollte.

Schon seit Längerem wird empfohlen, mehr Gemüse, Salat und auch Obst im Verhältnis zu Fleisch, Fettigem und Süßem zu essen. Wer sich gesund und ausgewogen ernähren will, der sollte bisher fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu sich nehmen. Britische Forscher sollen jetzt sogar herausgefunden haben, dass es noch besser ist, wenn man bis zu zehn Portionen zu sich nimmt, um einen größtmöglichen Schutz gegen Krankheiten und einen vorzeitigen Tod zu erlangen. Für manchen hört sich das sicherlich zu viel an. Denn es ist schon oft schwierig, die fünf Portionen zu schaffen. Dabei könnte es aber eine Ansporn sein wenn man weiß, dass man dadurch das Risiko von Herzerkrankungen um die 24 Prozent, das Schlaganfallrisiko um die 33 Prozent und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis zu 28 Prozent verringern kann. Auch bei Krebs kann das Risiko um ca. 13 Prozent und das Sterberisiko bis zu ganzen 31 Prozent verringert werden, wird von Experten behauptet.

Superfood

Der Bergriff Superfood wird heutzutage immer öfter erwähnt. Als Nichtwissender könnte man glatt darunter verstehen, dass es sich um ein ganz neu erfundenes und vom Menschen hergestelltes Nahrungsmittel handelt. Aber tatsächlich kann man sogar Sanddorn als Superfood bezeichnen. Es handelt sich dabei also nicht unbedingt um neue Nahrungsmittel, sie werden höchstens nur neu entdeckt. Besonders sind diese Lebensmittel sicherlich. Sie können manchmal teuer, aber auch kostenlos sein. Ein echtes Superfood liefert von einem bestimmten oder von mehreren Nähr-, Wirk- oder Vitalstoffen eine sehr große Menge und deutlich mehr als die üblichen Nahrungsmittel. Es ist möglichst naturbelassen und sollte am Besten aus einer Bio-Erzeugung stammen oder als Wildwuchs erhältlich sein. Superfood kann sogar vor der Haustür wachsen wie zum Beispiel Oregano, Petersilie, Brennnessel, Löwenzahn, oder rohes Sauerkraut, Gerstengras und noch viele weitere mehr.

Auch Obst und Früchte gehören dazu. Hier kann man zum Beispiel Blaubeeren und Acaibeeren, Sauerkirschen, Avocados und Cranberries nennen. Obst zu essen, ist sicherlich eine sehr schmackhafte Variante, um sich gesund zu ernähren. Dazu kommt es dass es so angenehm süß und fruchtig schmeckt und so auch Süßigkeiten gut ersetzten kann. Aber Obst kann auch schnell ein Dickmacher wegen dem hohen Fruchtzuckeranteil in den jeweiligen Obstsorten werden. Es gibt einige Obstsorten, die wenig Fruchtzucker haben und sich deswegen besonders gut als Snack zwischendurch eignen und für das Wohlbefinden trotzdem besonders gut sind. Einige Obstmuffel könnten ja jetzt noch anbringen, dass sie kein Obst aufgrund der lästigen und meist sehr stark auftretenden Fruchtfliegen im Sommer in der Küche herumstehen haben wollen, aber auch dagegen gibt es Tipps und natürliche Mittel dagegen, so dass der gesunden Ernährung dieses Argument nicht mehr im Wege stehen braucht.

1 Gedanke zu „Altes neu entdeckt: Das Gute aus der Natur

  1. Besten Dank auch diesmal für die kurze Zusammenfassung. Seit einiger Zeit lese ich eure Beiträge auf oekoblog.info.
    Auch bei mir heißt es in letzter Zeit wieder: zurück zur Natur und weg vom Fleisch
    Hier bin ich auf Urgetreide mit seinen ursprünglichen und sehr wertvollen Inhaltsstoffen gestoßen.. Es ist eine prima Alternative zu den modernen Getreidearten, bei denen es häufig zu Verdauungsproblemen kommt.
    Ich setze häufig Emmer ein. Als Flocken oder Mehl im selbst gebackenen Brot bekommt es mir uns meiner Familie sehr gut.
    Informationen zum Einstieg habe ich hier gefunden: https://www.getreide-info.de/emmer

    Vielleicht dient dieser Hinweis euren Lesern als Anregung – oder ihr könnt auch dazu einmal einen Artikel verfassen. 🙂

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