Zukunftsbahnhof Berlin Südkreuz

Nachhaltig mobil

ZukunftsbahnhofDer Straßenverkehr macht mobil. Und Mobilität ist heute wichtiger denn je. Sei es, um zwischen Arbeit und Wohnung zu pen
deln, einzukaufen,um Freunde zu besuchen oder in Urlaub zu fahren. Die Menschen von heute sind so flexibel und mobil wie noch nie zuvor. Man kommt sehr schnell von „A“ nach „B“, überbrückt Entfernungen, für die unsere Vorfahren Wochen oder gar Monate gebraucht hätten.

Viele Probleme

Doch gerade der Straßenverkehr bringt sehr viele Probleme mit sich. Allem voran tragen die täglichen Blechlawinen, die zu den Stoßzeiten durch die Innenstädte und über die Autobahnen rollen, maßgeblich zu den Treibhausgas-Emissionen bei. Gleiches gilt natürlich für die vielen Fahrzeuge, die in den Ferienzeiten unterwegs sind.

So wird der Klimawandel auch durch den Straßenverkehr weiter befeuert, der in Folge der stetig steigenden Treibhausgas-Emissionen immer schneller voranschreitet. – Mit all den bekannten negativen Auswirkungen auf die Erde und seine Bewohner.

Doch neben den ausgestoßenen Treibhausgasen sind es weitere Bestandteile der Abgase, die sich schädlich auf die Umwelt auswirken. So tragen beispielsweise die Verkehrsemissionen auch dazu bei, dass die Feinstaubkonzentrationen in Städten und Ballungsräumen regelmäßig die gesetzlichen Grenzwerte überschreiten. Feinstaub ist deshalb so gefährlich, da er nicht von den Flimmerhärchen zurückgehalten wird, die als natürliche Barriere für die Lunge fungieren.

Die Feinstaubpartikel gelangen vielmehr tief in die Atemwege, können hier neben Reizungen und Entzündungen auch Krebs auslösen. Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2014 zeigt, wie gefährlich Luftverschmutzung für die Gesundheit sein kann: Weltweit sterben jährlich sieben Millionen Menschen an Erkrankungen, die in Folge verunreinigter Luft entstehen. Dazu zählen neben Lungenleiden vor allem auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Schlaganfälle.

Und natürlich steigt durch das Einatmen schadstoffhaltiger Luft auch allgemein das Risiko, an Krebs zu erkranken.

In den Sommermonaten kommt eine weitere gesundheitliche Beeinträchtigung durch die Luftverschmutzung hinzu: Die Ozonbelastung steigt. Stickoxide aus Straßenverkehr und Schornsteinen wandeln sich durch die starke Sonneneinstrahlung, im Zusammenspiel mit Sauerstoff, in das Gas Ozon um. Dieses reizt die Atemwege, führt zu Kopfschmerzen und anderen gesundheitlichen Beschwerden.

Doch nicht nur zum Klimawandel und zur Luftverschmutzung trägt der Straßenverkehr bei.Eine weitere Beeinträchtigung für die Natur, die oftmals nur wenig Beachtung findet, ist der Straßenbau.Er durchschneidet immer öfter die letzten Reste naturbelassener Wälder oder Hochmoorgebiete, und trennt somit Wildtierpopulationen voneinander.

Die Folge ist eine genetische Verarmung, da ein Austausch zwischen den Gruppen nur noch schwer erfolgen kann. Dies bedeutet letztlich eine Schwächung gegenüber Krankheiten und Umwelteinflüssen. Allgemein frisst sich das Straßennetz immer weiter in die Natur hinein, zerstört somit Lebensräume und bedroht einzigartige Ökosysteme, wie den Lebensraum Mainzer Sand . Dieser ist das Relikt einer nacheiszeitlichen Steppenlandschaft in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Er beherbergt ein einzigartiges Ökosystem und wird durch den Ausbau der angrenzenden A 643 bedroht.

Der Flugverkehr hat eine noch negativere Ökobilanz aufzuweisen: Er trägt massiv zum Klimawandel bei, ebenso zur Luftverschmutzung. Und vom Fluglärm kann man beispielsweise in Rheinhessen einiges erzählen. – Ob das dann allerdings jemand akustisch versteht ist fraglich, wenn gerade eine vierstrahlige Boing mit ohrenbetäubendem Lärm über die Köpfe donnert…

Die Alternative

All dies zeigt: Es muss sich etwas ändern! Wir brauchen einen grundsätzlichen Wandel in der Art der Mobilität. Dabei sind innovative Konzepte gefordert.

Eines davon erprobt momentan die Deutsche Bahn mit dem Zukunftsbahnhof Berlin Südkreuz.

Durch neue Konzepte für Mobilität, Information und Energiemanagement schafft man eine spannende und interessante Alternative zum Verkehr von heute. Die Bahn ist ohnehin unschlagbar als klima- und umweltfreundliches Verkehrsmittel, im Vergleich zum PKW und erst recht zum Flugzeug.

Mit dem Zukunftsbahnhof Berlin Südkreuz jedoch zeigt man bereits heute, wie die Mobilität von morgen funktionieren kann.

Solarmodule und Windräder auf dem Dach erzeugen Strom, der Elektrofahrzeuge auflädt, die man wiederum per Carsharingzur Weiterreise nutzen kann. Der Überschuss des erzeugten Stroms fließt in den Betrieb des Bahnhofsgebäudes. Ziel ist es, in Zukunft den Bahnhof energieautark betreiben zu können.

Zudem bietet man dem Bahnreisenden mit dem Mobilitäts-Monitor ein neues Informationskonzept, mit dem er leichter Anschlussverbindungen und Weiterreisemöglichkeiten findet.

Alles in allem zeigt dieses Projekt, dass eine nachhaltige Mobilität sehr gut möglich ist. Somit ist der Zukunftsbahnhof Berlin Südkreuz der Weg in die richtige Richtung: In eine Zukunft, in der man nachhaltig mobil und zugleich flexibel sein kann.

Hinweis: Es handelt sich um einen gesponserten Artikel

2 Gedanken zu „Zukunftsbahnhof Berlin Südkreuz

  1. Sehr löblich, dass ein Umdenken stattgefunden hat. Ich denke DB ist ohnehin zukunftsträchtig. Das sollten sie wahrscheinlich auch, weil sie derart eng mit dem Bund zusammen stehen. Schauen wir was die Zukunft so bringt.
    Danke für den aufklärenden Artikel.

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