Mobilwandel

MobilwandelDer Straßenverkehr ist Mitverursacher des Klimawandels. Jeden Tag stoßen die Blechlawinen, die sich morgens über die Autobahnen und durch die Innenstädte drängen, Unmengen Treibhausgase aus. Im Feierabendverkehr wiederholt sich diese Szene, jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Und auch zwischen den Spitzenzeiten ist einiges los auf unseren Straßen: Lieferverkehr drängt durch die Innenstädte, gewaltige Warenmengen werden über Autobahnen, Bundes- und Landstraßen transportiert.

All dies sorgt für jede Menge Treibhausgas-Emissionen.

Doch nicht nur für das Klima ist diese Situation sehr schädlich. Feinstaub und andere Abgase verschmutzen unsere Luft, die Umwelt, und somit belasten sie auch unsere Gesundheit. Nicht umsonst gibt es regelmäßig „Feinstaubalarm“ in den Städten. Denn diese feinen Staubpartikel sind in der Lage, in unsere Lunge vorzudringen und sie zu schädigen.

Der Verkehr macht uns also krank. Doch dies nicht nur aufgrund der Abgase. Straßenverkehr verursacht auch jede Menge Lärm. Und Lärm bedeutet Stress. Eine erhöhte Lärmbelastung geht mit einem erhöhten Risiko von Bluthochdruck und damit verbundenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen einher, deren Folge Herzinfarkt und Schlaganfall sein können. Wer an einer dicht befahrenen Straße wohnt, leidet oft unter Schlafstörungen. Der Schlaf gestaltet sich dabei deutlich oberflächlicher, was am Ende zu einer gesundheitlichen Belastung und eingeschränkter Leistungsfähigkeit führt.

Aber auch für den Verkehrsteilnehmer selbst bedeutet die Fahrt oftmals Stress. Zugleich bewegen wir uns heutzutage immer weniger, was sich auch negativ auf die körperliche Gesundheit auswirkt. Wir fahren mit dem Auto, mit dem Fahrstuhl, gehen in der Mittagspause lieber in die Kantine anstatt durch die frische Luft. Dabei könnten wir durch Bewegung auch unseren Stresslevel deutlich senken und zugleich unseren Körper stärken.

Auch diese Entwicklung fördert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Wenn wir all dies ändern, diesen Kreislauf durchbrechen, könnten sich viele Probleme unserer Zeit in Luft auflösen.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) verfolgt hierbei interessanten Ansatz. Man hat sich dort ein nachhaltiges Verkehrskonzept überlegt, das einen Mobilwandel mit sich bringen soll. Und man hat dabei ebenso die Elektromobilität berücksichtigt, wie die Hybrid-Technologie. Oder einfach die Nutzung der Muskelkraft per Fahrrad.

Da transportieren Lastenfahrräder auf breiteren Radwegen das, was ansonsten mit dem sperrigen Lieferwagen transportiert werden müsste. – Ein Lieferwagen, der keinen Parkplatz findet, die Luft verpestet und Lärm verursacht. Für die größeren Lasten wären Transportfahrzeuge mit Elektroantrieb praktisch. Zwar verfügen diese bisher noch über eine geringere Reichweite. Doch reicht diese gerade bei innerstädtischen Transporten sehr wohl aus.

Auch Car-Sharing kann eine Möglichkeit sein, die Blechlawinen einzudämmen und somit Abgas, Lärm und Parkplatznot zu verringern.

Der E-Bus kann als öffentliches Verkehrsmittel doppelt punkten: Seine Energiebilanz ist deutlich besser als die eines PKW, da er so viele Menschen von „A“ nach „B“ bringt. Und zugleich stößt er weder Treibhausgase noch Feinstaub aus.

Allgemein setzt das BMUB vor allem auch auf mehr Grün in den Städten. Bäume und Sträucher sind hervorragende Staubfilter. Sie binden Kohlendioxid, produzieren Sauerstoff, sorgen für ein gutes Mikroklima. Und sie bewirken auch einen Wohlfühleffekt für die Menschen, erhöhen die Lebensqualität.

Und um nichts anderes geht es auch bei diesem #Mobilwandel

Um die Erhöhung der Lebensqualität, den Schutz der Gesundheit und vor allem auch der Umwelt.Und das Beste ist: Ein Wandel der Mobilität ist bereits heute technisch durchaus möglich.

Kombiniert mit der umweltfreundlichen Bah könnte so das Verkehrskonzept für die Zukunft aussehen.

Hierbei handelt es sich um einen gesponserten Artikel.

5 Gedanken zu „Mobilwandel

  1. Ich bezweifle zwar stark, dass ein Lastenfahrrad auch nur im Ansatz in der Lage ist einen Transporter zu ersetzen, dennoch ist es natürlich wichtig sich darüber Gedanken zu machen. Witzig finde ich dass es immer Elektro bei den Fahrrädern im Video sein musste, es gibt auch immer noch Fahrräder ohne Elektro -und die fahren auch super (und verursachen wahrscheinlich bei der Produktion weniger Schadstoffausstoße als ihre elektrisierenden Kollegen)!
    E-car sharing finde ich super, während das Fahrradsharing meiner Meinung nach zu teuer ist. E-Busse sind ebenfalls klasse aber bisher ja anscheinend mehr Theorie als Praxis. Ich denke vor allem hier hat der Staat die größte Verantwortung und mehr als Videos mit Versprechungen kommt da ja scheinbar nicht rum.
    In gewissen Teilen könnte sich das BMUB bezüglich einer grüneren Stadt ruhig Beispiele an Singapur nehmen. Früher mal ärmer als Griechenland machen die uns heute einiges vor (natürlich läuft auch da nicht alles perfekt, dessen bin ich mir bewusst) .

    Schöner Beitrag. Mal sehen wie lange es dauert derartige Ziele umzusetzen. Bei uns, in einer 100.000 Einwohnerstadt, ist es jedenfalls noch lange nicht so weit.

    Viele Grüße
    Stefan

  2. Meiner Meinung nach ist jeder Versuch, ein bisschen was für die Umwelt zu tun, ein richtiger.
    Wir haben leider (noch) nicht die notwendigen Mittel, um für alles eine saubere Lösung zu haben, aber ich finde es gut, dass der Versuch unternommen wird!

  3. Vielen Dank für den Beitrag, definitiv ein wichtiges Thema! Ich lebe schon seit Jahren so weit es geht autofrei, was sehr gut funktioniert (trotz mehrerer Jahre Arbeit an mehreren Standorten und oftmals Außenterminen), und denke, dass dies für viele mit etwas Engagement auch möglich wäre.
    Was die generelle Bewegung angeht, muss ich noch stark an mir arbeiten – definitiv ein Vorsatz für 2017!
    Das neue Verkehrskonzept klingt sehr gut, bedarf aber sicher noch großer Anstrengungen – die es definitiv wert sind!

  4. Ich versteh auf der einen Seite den Punkt, der gemacht werden will (und muss!) meiner Ansicht nach… Aber etwas komplexer gestaltet sich die Sache schon. Ich bin auch der Meinung, dass man sich mehr bewegen sollte im Alltag, dass man, wenn es sich vermeiden lässt, das Auto einfach zuhause lässt, Mitfahrgelegenheiten bildet und nutzt und die Bahn nimmt.

    Andererseits ist ein Auto auch in einer Großstadt manchmal unerlässlich. Und wenn man zB kein Auto hat und durch Fahrwege sehr gestresst ist, dann bringt einem das doch auch nichts, wenn man nicht vom Autolärm gestresst ist, oder vom Verkehr, sondern von diesem allumfassenden Gefühl der Zeitverschwendung. So geht es mir manchmal.
    Also ich achte einfach darauf, dass ich spritsparend fahre, dass ich mich an die Umweltbereiche halte, nicht die schlimmste Benzinschleuder fahre, dass allgemein am Auto alles oke ist. Zum Beispiel hab ich mir jetzt neue Sommerreifen von Oponeo gegönnt, weil ich mir denke, dass abgefahrene Reifen auch nicht so geil beim Thema benzinsparend sind. Neue Sommerreifen kaufen war da mein Beitrag (im Kleinen natürlich!) Das hier sind sie übrigens: http://www.oponeo.de/autoreifen/sommerreifen Und Oponeo kennt man ja auch. ich finde das sehr modern, wenn man akzeptiert, dass es nun mal Autos gibt und wie man das Beste aus Umweltschonung machen kann, ohne zu dramatisch zu werden in seinen Ansichten.
    Hoffe, man versteht ungefähr, was ich meine.

  5. Auf jeden Fall kann bei jeder Autofahrt Sprit gespart werden! Alles, was es hierfür bedarf, ist es, die eigenen Gewohnheiten ein wenig zu verändern. Niemand muss einen “Formel 1”-Start an der Ampel hinlegen oder auf der Autobahn einen Geschwindigkeitsrekord hinlegen.

    Diese einfachen Beispiele zeigen, dass jeder beim Autofahren Sprit sparen und somit ein klein wenig die Umwelt schonen kann – und Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist! 😉

    Jeder wird mit Sicherheit selber ein bisschen etwas am eigenen Fahrverhalten ändern können, die zum Beispiel auf https://spritsparend-fahren.de aufgelistet sind.

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